Christliche Gemeinde Günzburg

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Andreas

 Lieber Mitmensch,

du bist mir auf eine gewisse Art viel Wert. Deshalb möchte ich dich gerne an meinem Leben teilhaben lassen. Aber wozu denn? Nun, mein Leben ist absolut kein Vorzeigeleben, auch ist es nicht wirklich spannend und aufregend. Aber was mir in meinem Leben begegnete, muss einfach weitererzählt werden.

Als eines von vier Kindern wuchs ich in einem katholisch geprägten Elternhaus auf. Man pflegte sonntags in die Kirche zu gehen, ein Tischgebet zu sprechen oder auch mit meinem Vater zusammen zu beten. Auch selbst betete ich öfter zu sog. „Heiligen“, zu Maria oder zu Jesus. Schon früh folgte ich dem Vorbild meiner beiden älteren Brüder und schloss mich den Ministranten der katholischen Kirche an. Dort diente ich knapp zehn Jahre.

Dennoch entwickelte ich während meiner Kindheit und Jugend schon bald eine Vorliebe zum „Quatschmachen“. Schon im Kindergarten hielt ich die Tanten auf Trapp und spielte ihnen allerlei Streiche, aber auch die anderen Kinder blieben nicht verschont. In der Grundschule wurde dieses Verhalten nicht besser, allerdings können meine dortigen Taten nicht mehr nur als Streiche abgetan werden, ich beging Straftaten. Fremdes Eigentum wurde beschädigt, Lehrer wurden mit Büroklammern beschossen, Mitmenschen wurden verachtet und verspottet; gestohlen und gelogen wurde natürlich auch, alles um bei meinen Freunden und Mitschülern angesehen und „cool“ zu sein.

Es gab allerdings auch andere Zeiten, wo ich mir den Respekt meiner Klassenkameraden durch meine guten Noten zu verdienen suchte. Das gelang mir in der 5. und 6. Klasse sehr gut, da mein Lehrer meinte Potenzial in mir zu erkennen und mich motivierte, mehr für die Schule zu machen. Auf der Realschule angekommen, gelang es mir nicht mehr das Ansehen meiner Kameraden durch gute Noten zu gewinnen. Also entschloss ich mich wieder „Quatsch“ zu machen. Bald darauf folgte der Zwang auch äußerlich angesehen zu sein. Die Kleidung und Frisur, der ganze Style musste besonders sein und gut aussehen, um vor allem beim anderen Geschlecht anzukommen. Dieser Wettbewerb, in dieser Gesellschaft Ruhm und Ehre, Ansehen und Respekt zu suchen, scheiterte zunehmend und führte mehr und mehr dazu, dass ich mich innerlich zurückzog und mich schrittweise der Depression näherte.

Schon mit jungen 15 Jahren kam ich mit Cannabis in Kontakt. Dieses anfängliche  „Probieren“ führte bald zur Gewohnheit und ich wurde schließlich abhängig. Mein neuer Freundeskreis war in der Schulgemeinschaft nicht so sehr beliebt, aber ich genoss es, ihnen meine „coole Art“ vorzuführen und mit ihnen zusammen die verbotenen Dinge des Lebens zu erforschen. Auf eine Ausbildung nach der Realschule hatte ich keine Lust, als auch keine Vorstellung, was ich den machen möchte. Eigentlich wollte ich  nur ein unbeschwertes Leben in meinen Lüsten und Süchten leben.

Also entschloss ich mich, die Fachoberschule zu besuchen, um einer Ausbildung vorübergehend zu entgehen und auch meine Mutter einigermaßen zufrieden zu stellen. Bereits nach einem halben Jahr im Sozialzweig spürte ich eine große Unlust aber auch Angst und Depression in mir, sodass ich nicht weiter diese Schule besuchen wollte. Ein halbes Jahr lang also suchte ich völlig unwillig nach einer Ausbildungsstelle, machte meiner Mutter weiter Sorgen und verbrachte am Liebsten die freie Zeit mit meinen Freunden um Drogen zu konsumieren. Innerlich war ich inzwischen sehr unruhig und unzufrieden, was aber niemand wirklich bemerkte. Da ich trotz zahlreicher Bewerbungen keine Ausbildungsstelle fand (womöglich weil ich mich weigerte zum Friseur zu gehen, um ansprechende Bewerbungsfotos zu verwenden), entschloss ich mich erneut die FOS zu besuchen. Diesmal wählte ich den Wirtschaftszweig und trotz meiner Drogensucht schaffte ich das erste Jahr. Inzwischen beschränkten sich die Freuden in meinem Leben auf Drogen, Pornographie, Computerspiele und Freunde. Alles andere war eine Last und Qual. In der Abschlussprüfung scheiterte ich knapp, hätte aber durch eine Teilnahme an der mündlichen Prüfung durchaus noch meinen Abschluss retten können, allerdings nahm ich den Termin nicht wahr. Folglich wiederholte ich die 12. Klasse und startete in mein 4. FOS – Jahr.

Auf dem Höhepunkt der Depression und Niedergeschlagenheit angekommen, geschah Entscheidendes in meinem Leben. Ich lernte einen Freund meines Freundes kennen. Beide pflegten buddhistische Praktiken auszuüben, besuchten Heilkurse und meditierten. Dieser Freund, Christian ist sein Name, erzählte mir, wie er diesen fernöstlichen Lehren nicht mehr nachgeht. Er glaube jetzt an Jesus Christus. Sein Leben würde sich völlig verändern, er wisse jetzt was die Wahrheit ist und das jeder Mensch Vergebung bräuchte, sagte er mir weiter. Nun, von dem Namen Jesus habe ich durchaus in der Kirche gehört, auch habe ich schon zu Jesus gebetet,  ich war schließlich katholisch, also sinnte ich nicht weiter darüber nach.

Bald darauf ergab es sich, dass Christian seine Mitfahrgelegenheit zur Schule verlor und mich fragte, ob ich ihn mitnehmen kann. Gerne willigte ich ein, da ich nur schwer „nein“ sagen kann. Während der Fahrt zur Schule oder nach Hause erzählte Christian mir immer wieder von Jesus, der Bibel als auch wie sich sein Leben verändert. Es war mir zunehmend unangenehm, da ich nicht mitreden konnte und das ganze Gerede über Christus, Sünde und Schuld für ein unwohles Gefühl meines Gewissens sorgte. Während einer weiteren Fahrt, fragte mich Christian, ob wir nicht zusammen beten wollen. Auch hier willigte ich ein. Ich weiß nicht mehr genau was er betete, ich habe seine Worte leise nachgeredet. Als ich zu Hause war, fühlte ich mich gut, ungewohnt gut. Ich sprach mit meinem Vater über Jesus und die Bibel. Als ich alleine in meinem Zimmer war, fing ich an zu Jesus zu beten. Ich fragte Ihn, ob ER die Wahrheit sei, und wenn, so solle ER es mich wissen lassen. Kurze Zeit später bekannte ich Jesus Christus meine Fehler, meine Sünden, meine Schuld, mein ganzes verkorkstes Leben. Ich übergab es Ihm.

Am darauf folgenden Wochenende rief mein Freund an, sein Bruder feiert Geburtstag und es gibt Stoff. Ich willigte ein. Dort angekommen dauerte es nicht lange und wir rauchten wieder was. Doch diesmal war es anders. Nach diesem Joint fühlte ich mich dermaßen elendig, schwach und armselig. Mein Gewissen hat mich derart verklagt und ich wusste, dass das was ich tat, nicht gut ist und in den Augen Gottes eine abscheuliche Sünde. Als an diesem Abend der Christian unerwartet anrief und mich fragte ob ich bekifft sei, belog ich ihn auch noch. Daraufhin weinte ich und wollte nur nach Hause. Während der Fahrt betete ich zu Jesus. Ich bat um Vergebung und dass mich doch bitte die Polizei nicht aufhält, wenn ich wieder so bekifft fahre. Die nächsten Wochen erfuhr ich einen heftigen Kampf. Ich merkte, wie ich die Sünde liebte. Ich liebte es, Drogen zu nehmen, Hurerei zu treiben und allerlei Unmoral zu verüben. Ich liebte es zu lästern, zu lügen und lasterhaft zu leben. Ich liebte die Dinge, die Gott hasst.

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. (Gal. 5,19)

Doch jedes mal wenn ich mich durch eine solche Tat verunreinigte, tat es mir dermaßen Leid, mir kam Jesus in den Sinn und ich bat IHN um Vergebung. Ich flehte zu Ihm, ER solle mir helfen, diese Dinge nicht mehr zu tun, sie nicht mehr zu lieben und nicht mehr danach zu begehren. Mehr und mehr schenkte ER mir den Sieg über meine Lüste und Süchte und befreite mich von meiner Drogensucht, meinem Freundeskreis, meiner Sexsucht, meiner Computerspielsucht, von Lüge und Betrug, Bosheiten und Hass, Neid und Lästerung, von aller Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit, von meinem Gotthass und meiner Gottlosigkeit, ja, Jesus Christus befreite mich von den Fesseln der Sünde.

Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten. (Gal. 5,24)

Jesus Christus spricht: Siehe, ich mache alles neu! (Offb. 21,5)

Heute verstehe ich diesen Kampf besser. Inzwischen glaube ich seit 2 Jahren an Jesus Christus, erlebe IHN täglich und weiß nun, ER ist die Wahrheit. Der Kampf mit der Sünde ist in Christus gewonnen. Jesus Christus lehrt mich durch sein Wort, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen (1Tim 6, 12), der Sünde keinen Raum zu geben und mich allezeit bußfertig an IHN zu wenden. Denn „wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1.Joh 1,9).

Jesus Christus hat am Kreuz auf Golgatha alles Nötige getan, um einen elenden Sünder wie mich selig zu machen.

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, als nur durch mich! (Joh 14, 6)

Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe: Tut Buße und glaubt an das Evangelium! (Mk 1, 15)

Der Narr spricht in seinem Herzen: >>Es gibt keinen Gott!<<

Sie handeln verderblich, und abscheulich ist ihr Tun; da ist keiner, der Gutes tut.

Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, um zu sehen, ob es einen Verständigen gibt, einen, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, allesamt verdorben; es gibt keinen, der Gutes tut, auch nicht einen einzigen! (Psalm 14, 1-3)

Lieber Mitmensch,

jetzt weiß ich, dass ich ein absolut verdorbener und elender Mensch bin. Wir Menschen sind alle in Sünde gefallen, wir leben alle von Geburt auf in der Gottesferne. Deswegen ermahne ich dich ernstlich, tue Buße, erkenne deine Schuld vor Gott und wende dich an Jesus Christus, den Sohn Gottes.

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Joh 3, 16)

ER möchte dir vergeben, ER starb auch für dich am Kreuz und nur ER kann dich heil machen.

 ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr. (Jer. 29,13-14)

Lies die Bibel!!                                                                                 

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung:

                                                                                                         andihatpost@hotmail.de     

Gott befohlen,

Andreas 

Ursula

Vor nunmehr 43 Jahren wurde ich in Günzburg geboren und katholisch getauft.  Mein Vater ein Zimmermann, meine Mutter  eine Hausfrau. Die Ehe  meiner Eltern hielt nicht lange, da sich mein Vater als arbeitsscheuer Alkoholiker entpuppte, der meine Mutter schlug und alles an Geld, das da war in Kneipen trug. So stand nach ca. einem Jahr Ehe die Scheidung meiner Eltern an. Meine Mutter und ich zogen zu meiner Oma, bei der ich auch den Rest meiner Kindheit und Jugend verbrachte. Meine Oma, eine sehr fleißige und sparsame Frau nahm uns gerne auf und Mama konnte arbeiten gehen um unseren Lebensunterhalt zu verdienen.

Natürlich ging ich Sonntags in die Kirche, Oma schickte meine Schwester und mich regelmäßig dorthin, adrett gekleidet und mit 20 Pfennig für den Opferstock. Meine 20 Pfennig  kamen leider selten an, da ein Kaugummiautomat auf dem Weg zur Kirche mich immer ausbremste.

Mama wurde dann schon bald krank, sie hatte Probleme mit der Hüfte, schnell war klar dass Mama nicht mehr arbeiten kann, da diese Hüftgelenkarthrose sehr starke Schmerzen mit sich brachte. Heute würde man operieren, das war damals undenkbar, da meine Mutter erst Anfang 30 war. Somit blieb nichts anderes als sehr starke Schmerzmittel, die aus heutiger Sicht zwangsläufig zur Abhängigkeit führten, in Verbindung mit Alkohol auf Dauer, zu einem tödlichen Cocktail wurden. So war ich gerade 18 Jahre alt als meine Mutter verstarb an einem Magendurchbruch.

Mir war damit der Boden unter meinen Füßen entzogen worden, ohne meine Oma die alles sehr, sehr tapfer ertrug weiß ich nicht was geworden wäre, sie war unser Mittelpunkt, der alle Herausforderungen des Lebens annahm, die selbst Ihren Mann sehr jung begrub und Ihre 4 Kinder allein großgezogen hat.

Ich war schon ausgezogen von Zuhause und hatte ein Zimmer in einer WG in Günzburg, als mein Frauenarzt mir die Nachricht verkündete, dass ich schwanger bin. Zuerst war es schon ein kleiner Schock für mich, denn das lag nicht in meiner Planung (zu diesem Zeitpunkt) . Nach dem ersten darüber nachdenken, freute ich mich auf mein Kind. Den dazugehörigen Vater heiratete ich 2 Wochen vor der Entbindung um nach ca. eineinhalb Jahren wieder geschieden zu werden . Zum gleichen Zeitpunkt verstarb meine Oma.

Meine Tochter Natalie lies ich evangelisch taufen, weil ihrem Vater so viel daran gelegen hatte , mir war es egal, denn meine Einstellung war, dass ich meine Tochter gar nicht taufen lassen wollte, sondern sie einmal selbst entscheiden sollte was sie will.                        

 Für mich brach eine Zeit an, die ich heute sehr bedaure, in der ich aber damals nichts schlechtes sah. Ich hatte wechselnde Partnerschaften, war egoistisch und der Meinung, was soll da noch kommen, mir wurde doch eh alles genommen . Auch dem Alkohol war ich nicht abgeneigt und glaubte mein Leben zu genießen. Die Arbeit kam nicht zu kurz, ich arbeitete immer und viel, tat mir dann noch im Alter von 36 Jahren einen Job in 3 Schichten im wöchentlichen und manchmal auch täglichem Wechsel an, was starke Schlafstörungen mit sich brachte.

Dies alles mündete in einer Psychischen Angsterkrankung, die mich ausgebremst hat, deren Sinn ich heute ganz genau kenne, aber damals nicht verstanden habe, wie auch?

Ein langer Weg durch Selbsthilfegruppe, Therapien und Reha samt Umschulung lag vor mir. Immer weniger allerdings verstand ich den Sinn des Lebens, wofür das alles, wenn einem doch alles genommen wird und dann Krankheit auch noch die Folge ist, ja das alles klang sehr verzweifelt nach einem Hilfeschrei.

In dieser Zeit lernte ich auch Herbert kennen, es dauerte nicht lange und wir wussten, dass wir zusammen gehören. Also heirateten wir und bauten ein Haus. Mit ihm und durch seine Art konnte ich Kraft finden meine Krankheit anzugehen.

Mit“ Glauben“ hatte ich immer wieder mal zu tun, ich unterhielt mich mit Zeugen Jehovas, las Bücher über den Buddhismus, war nicht abgeneigt von allem esotherischen, unterhielt mich mit einem evangelischen Pfarrer, aber zum Schluss dachte ich mir so meine eigene Religion zusammen. Ich streichelte meinem Buddha den Bauch, trug einen Stein um den Hals, hatte einen Chinesischen Glücksbringer im Auto, betete zu Gott wenn es mir schlecht ging u. s. w.

Es war schon auch ganz schön stressig, wenn man genauer darüber nachdenkt, denn ein bisschen musste man ja von allem wissen. Und doch war nichts dabei, was mich trug, wenn es mir wirklich schlecht ging.

Meine langjährige Schulkameradin und spätere Freundin Marion, mit der ich immer in Kontakt war, erzählte mir schon vor Jahren von einer christlichen Gemeinde in Günzburg, derer sie sich angeschlossen hat. Mein erster Kommentar war, na super jetzt bist du auch so einer Sekte aufgesessen , falls du Schwierigkeiten hast da wieder rauszukommen, sag bescheid“.

Über die Jahre fragte ich immer wieder nach , was denn in dieser Gemeinde so Sache ist, da kam aber irgendwie nichts schlimmes, nur solche Aussagen von Marion, dass da  älteste versuchen zu helfen wo sie können, Schwestern sich gegenseitig helfen mit Kindesbetreuung, Geld gespendet wird an Menschen die es wirklich brauchen und ohne große Bürokratie.(was mich sehr beeindruckte) Als sie mir dann irgendwann erzählte das ihre Eltern, für mich damals noch Herr und Frau Wengenmaier ebenfalls dieser Gemeinde beigetreten sind und sich auch haben taufen lassen, da hat sich schon was gerührt in meinen Gedanken, denn Wengenmaiers waren ja das Vorzeigeehepaar in Sachen Katholische Kirche. Das Mesnerehepaar  verlässt die katholische Kirche?

Was muss man eigentlich machen damit man in eure Gemeinde kommen kann fragte ich Marion. Sie sagte schau es dir doch einfach mal unverbindlich an und dann kannst du doch entscheiden ob es was für dich ist. So also wurde ich eingeladen von Ruth und Marion zu einem Frauenabend, an dem dann Heike (die ich natürlich genauso wenig kannte wie alle anderen)  aus ihrem Leben erzählte, also Zeugnis gab.. Das hat ganz schön an mein Mitgefühl appelliert, ich war voller Achtung und Respekt für Heike, zum einen dies alles vorzutragen und zum anderen, weil sie es offenbar besser machte als ihre Eltern.

Dann bekam ich eine Einladung zu einem Vortrag im Forum. Und um was ging es da……..um meine selbstgebastelte Religion und die hatte da auch noch einen Namen, nämlich HÄPPCHENRELIGION. Ok das gab dann auch mir wirklich zu denken, denn der Mann der Buddhist und die Frau die ehemals Esoterikerin waren sind beide gläubige Christen und haben dafür wirklich gute Argumente.

Mein nächster Kontakt war dann Joschi, Joschi Frühstück, zuerst dachte ich der Name sei ein Künstlername, aber nein der Mann heißt wirklich so. Joschi ist ein Evangelist , der mit einem gr0ßen Zelt durch Deutschland predigt, vielleicht  ein  Wanderprediger mit der ganz besonderen Gabe, den Menschen  Jesus und den Glauben an ihn zu vermitteln. Nach seinem ersten Abend war für mich klar, dass ich genau das möchte, ich möchte Leben mit Jesus Christus, ihm nachfolgen, mein bestes tun um nicht mehr zu sündigen und ein Leben zu haben, das lebenswert ist.

Dann mein erster Besuch zu einem Gottesdienst in der Christlichen Gemeinde Günzburg, Alle empfingen mich herzlichst, niemand hatte teure Pelzmäntel noch schicke Hüte auf, jeder redete mit jedem, alles in allem eine sehr angehnehme Atmosphäre. Nun war ich schon sehr gespannt auf die Predigt, die ein Roger halten sollte. Ja, der redete über verstopfte Dachrinnen und dass ER selbst diese befreite von dem Laub das sich dort sammelt im Laufe der Zeit . Und bezog dies alles dann auf das Leben eines Menschen bzw. Christen, dass sich eben auch bei uns Menschen Sünden ansammeln und so der Kontakt zu Gott „verstopft wird“. Und auch dass man diese Verstopfung lösen kann. Natürlich enthielt diese Predigt noch mehr, aber alles in allem hatte ich Roger gut verstanden , konnte ihm die ganze Predigt über folgen und fand es einfach toll, weil es zu verstehen war ,was da gepredigt wurde. Lieder wurden gesungen, schöne Lieder, freudige Lieder. Keine Sprechchöre, Gebete frei formuliert…………..ja genau das war und ist das richtige für mich.

Seit ich an Jesus Christus glaube, hat sich in meinem Leben vieles verändert, vor allem aber meine Lebensqualität, meine Jahrelangen Angstzustände sind verschwunden, so wie sie gekommen sind. Mein Boden unter den Füßen ist wieder da und viel beständiger als er je vorhanden war. Ein Gebet welches mich schon eine Weile begleitet, möchte ich euch gerne sagen, ebenso wie ein Vers aus der Bibel, der für mich sehr vieles aussagt.

                                   Herr gib mir Gelassenheit,

                                   Dinge hinzunehmen,

                                   die ich nicht ändern kann.

                                   Gib mir den Mut, Dinge zu

                                   ändern, die ich ändern kann.

                                   Und gib mir die Weisheit,

                                   das eine vom andern zu unterscheiden.

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Joh. 14,6

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